Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen Elunbrax, Unnastraße 48, Hamburg (nachfolgend "Auftragnehmer") und dem jeweiligen Auftraggeber (nachfolgend "Auftraggeber") über Leistungen im Bereich Feuchtigkeitsdiagnose, Bautrocknung, Fundamentabdichtung sowie damit zusammenhängende Arbeiten.
Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden, selbst bei Kenntnis, nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, ihrer Geltung wird ausdrücklich schriftlich zugestimmt. Diese AGB gelten auch für alle zukünftigen Geschäftsbeziehungen mit dem Auftraggeber, auch wenn sie nicht nochmals ausdrücklich vereinbart werden.
Diese AGB gelten sowohl gegenüber Verbrauchern im Sinne des § 13 BGB als auch gegenüber Unternehmern im Sinne des § 14 BGB. Soweit bestimmte Regelungen ausschließlich für Verbraucher oder Unternehmer gelten, wird dies ausdrücklich kenntlich gemacht.
Alle Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend und unverbindlich, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich bezeichnet werden. Die kostenlose technische Einschätzung vor Ort stellt kein verbindliches Angebot dar.
Ein Vertrag kommt erst durch schriftliche Auftragsbestätigung des Auftragnehmers oder durch Beginn der Ausführung der Arbeiten zustande. Mündliche Absprachen bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der schriftlichen Bestätigung durch den Auftragnehmer.
Der Auftraggeber ist an seine Bestellung für einen Zeitraum von zwei Wochen gebunden. Der Auftragnehmer kann das Angebot innerhalb dieser Frist annehmen.
Der Umfang der zu erbringenden Leistungen ergibt sich aus der jeweiligen Auftragsbestätigung. Änderungen oder Erweiterungen des Leistungsumfangs bedürfen der schriftlichen Vereinbarung.
Der Auftragnehmer ist berechtigt, Teilleistungen zu erbringen. Nachunternehmer können eingesetzt werden. Der Auftragnehmer bleibt in diesem Fall gegenüber dem Auftraggeber für die ordnungsgemäße Leistungserbringung verantwortlich.
Der Auftraggeber ist verpflichtet, dem Auftragnehmer Zugang zu den betroffenen Gebäudeteilen zu gewähren und alle für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen zur Verfügung zu stellen. Verzögerungen, die aus einer mangelhaften Mitwirkung des Auftraggebers entstehen, gehen zu dessen Lasten.
Der Auftragnehmer führt die Arbeiten nach anerkannten Regeln der Technik und den einschlägigen DIN-Normen durch. Insbesondere werden die Normen DIN 18533, DIN 18534 und DIN 18535 für Abdichtungsarbeiten berücksichtigt.
Die kostenlose technische Ersteinschätzung vor Ort ist für den Auftraggeber kostenfrei. Alle weiteren Leistungen werden nach Maßgabe des vereinbarten Angebots vergütet. Alle Preise verstehen sich inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben.
Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig, sofern keine andere Zahlungsfrist vereinbart wurde. Bei Zahlungsverzug ist der Auftragnehmer berechtigt, Verzugszinsen in Höhe von fünf Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz (§ 247 BGB) zu berechnen. Gegenüber Unternehmern beträgt der Verzugszinssatz acht Prozentpunkte über dem Basiszinssatz.
Der Auftraggeber ist zur Aufrechnung nur berechtigt, wenn seine Gegenforderung rechtskräftig festgestellt, unbestritten oder vom Auftragnehmer anerkannt ist. Ein Zurückbehaltungsrecht kann der Auftraggeber nur geltend machen, soweit es auf Ansprüchen aus demselben Vertragsverhältnis beruht.
Die Gewährleistungsfrist beträgt zwei Jahre ab Abnahme der Leistung. Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Gewährleistungsrechte gemäß §§ 634 ff. BGB.
Mängel sind unverzüglich nach ihrer Entdeckung schriftlich anzuzeigen. Der Auftragnehmer hat das Recht zur Nacherfüllung. Erst wenn die Nacherfüllung zweimal fehlgeschlagen ist, kann der Auftraggeber die Vergütung mindern oder vom Vertrag zurücktreten.
Keine Gewährleistung besteht für Schäden, die durch unsachgemäße Nutzung, fehlende Mitwirkung des Auftraggebers, Veränderungen durch Dritte oder höhere Gewalt entstehen. Ebenso ausgeschlossen sind Gewährleistungsansprüche, wenn der Auftraggeber Maßnahmen an den abgedichteten Bereichen vorgenommen hat, ohne den Auftragnehmer zu informieren.
Der Auftragnehmer haftet für Schäden, die durch Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit verursacht wurden, unbeschränkt. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht), und zwar begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden.
Die Haftungsbeschränkung gilt nicht bei der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie bei Ansprüchen nach dem Produkthaftungsgesetz.
Soweit die Haftung des Auftragnehmers ausgeschlossen oder beschränkt ist, gilt dies auch für die persönliche Haftung der Mitarbeiter, Vertreter und Erfüllungsgehilfen des Auftragnehmers.
Die Verarbeitung personenbezogener Daten im Rahmen der Vertragsabwicklung erfolgt gemäß unserer Datenschutzerklärung, die unter privacy.html abrufbar ist.
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG). Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit der gewährte Schutz nicht durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, entzogen wird.
Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist Hamburg, soweit der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist. Gegenüber Verbrauchern gilt der gesetzliche Gerichtsstand.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. Die unwirksame Bestimmung wird durch eine wirksame ersetzt, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.